Krise und Kritik in der Informationsgesellschaft

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Christian Fuchs

Krise und Kritik in der Informationsgesellschaft.

Arbeiten über Herbert Marcuse, kapitalistische Entwicklung und Selbstorganisation

Soziale Selbstorganisation im informationsgesellschaftlichen Kapitalismus, Teil 2

ISBN 3–8311–3332–8. Libri Books on Demand. 408 Seiten. 27 €

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Rezension (Junge Welt)

Eine Arbeit über die Krise des Kapitalismus, die Aktualität des Denkens Herbert Marcuses und die Bedingungen von Gesellschaftskritik heute

In welcher Gesellschaft leben wir? Wie haben sich die Bedingungen für Gesellschaftskritik gewandelt? Warum erleben wir eine seit mehr als 25 Jahren andauernde allgemeine Krise? Wie wird die Gesellschaft in einigen Jahrzehnten aussehen? Gibt es Auswege aus der Krise, die eine nachhaltige Entwicklung einleiten?

Teil 1 dieses Buches beschäftigt sich in einigen Aufsätzen mit der Aktualität des Denken des Philosophen und Gesellschaftskritikers Herbert Marcuse. Insbesondere Visionen einer besseren Gesellschaft und die Betonung der Notwendigkeit des aktiven, selbstorganisierten Handelns der Menschen gegen alle Formen der Unterdrückung sind Ideen Marcuses, denen heute für die Lösung der großen gesellschaftlichen Probleme besondere Bedeutung zukommt.

Teil 2 diskutiert aktuelle gesellschaftliche Veränderungen und die Krise der bestehenden Gesellschaftsformation. Dazu werden verschiedene krisentheoretische Ansätze vorgestellt (Regulationstheorie, marxistische Krisentheorie, Neoschumpterismus) und ihre Erklärungen geprüft. Des weiteren wird ein allgemeines Modell entwickelt, dass die kapitalistische Gesellschaftsformation als antagonistisches, krisenhaftes, komplexes System begreift. Mit dessen Hilfe wird die anhaltende Gesellschaftskrise erklärt.

Die Entwicklung der modernen Gesellschaft hat an einen Punkt geführt, in dem die Ambivalenz einerseits großer Risiken (Zerstörung der Menschheit etc.), andererseits großer Chancen auf positive, progressive Veränderungen besteht. Die weitere Entwicklung ist offen, ist aber insbesondere davon abhängig, ob es den Menschen gelingt, aus der anhaltenden Verwaltung des Denkens auszubrechen und ihre Selbstorganisationspotentiale zu verwirklichen.

Auch erhältlich ist der erste Teil dieser Arbeit („Soziale Selbstorganisation im informationsgesellschaftlichen Kapitalismus“)

Wenn sie eine Rezension dieser Arbeit schreiben möchten, schicken wir Ihnen gerne gratis ein Rezensionsexemplar. Sie sollten nach Möglichkeit aber schon geklärt haben, wo diese Rezension erscheint und sie sollte dann auch wirklich veröffentlicht werden.

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Inhalt

Vorwort 6

Vorbemerkung: Über „Wahrheit“ und „Objektivität“…….. 16

I. Zur Aktualität des Denkens Herbert Marcuses…………….. 20

I.1. Zur Aktualität ausgewählter Aspekte des Werks Herbert Marcuses… 20

Einleitung: Theorie und Praxis………….. 20

1. Technik und Utopie.. 22

2. Revolutionäres Subjekt. 36

3. Demokratie und Faschismus………… 47

4. Kultur 57

5. Schluß………….. 64

I.2. One Dimensional-Man 2000. Zur Aktualität des Denkens Herbert Marcuses… 68

I.3. Einige Anmerkungen zum philosophischen Begriff des Glücks bei Herbert Marcuse….. 78

II. Aspekte der evolutionären Systemtheorie in ökonomischen Krisentheorien unter besonderer Berücksichtigung techniksoziologischer Bezüge.. 82

Abstract (Deutsch)… 82

0. Einleitung……………….. 85

1. Fordismus und Postfordismus……………….. 93

1.1. Ökonomie, Politik und Kultur des Fordismus………….. 93

1.2. Der Postfordismus….. 114

2. Selbstorganisation und Evolution in der Ökonomie……………… 158

2.1. Evolution und Selbstorganisation………… 158

2.2. Bestehende Ansätze der ökonomischen Selbstorganisation………… 164

2.3. Die krisenhafte und antagonistische Evolution des Kapitalismus…….. 190

3. Krisentheorien und Selbstorganisation……… 213

3.1. Die französische Regulationstheorie………… 213

3.2. Marxistische Krisentheorien…… 252

3.3. Neoschumpetersche Theorien der kapitalistischen Entwicklung………. 286

4. Der Kapitalismus, seine fordistische Krise und Aspekte der Selbstorganisation……… 301

4.1. Selbstorganisation als allgemeiner Prozess………… 303

4.2. Soziale Selbstorganisation als basisdemokratischer Bottom-Up-Prozess

und die Fremdorganisation der kapitalistischen Gesellschaft………. 312

4.3. Die antagonistische, krisenhafte allgemein-evolutionäre Selbstorganisation des

Kapitalismus…….. 317

4.4. Technik als Teil des Akkumulationsregimes………. 323

4.5. Fordismus und Postfordismus….. 326

4.6. Die Krise des Fordismus………… 328

4.7. Die Restrukturierung in Folge der Krise des Fordismus………… 340

4.8. Informationsarbeit und Wertproduktion… 348

4.9. Kapitalistische Krise und soziale Selbstorganisation (2)…….. 370

5. Literatur 377

Publikationsliste Christian Fuchs.. 402

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